Trauma und Aufbruch
Kambodscha erholt sich nur langsam von seiner schmerzhaften Vergangenheit unter den Roten Khmer. Trotz Wirtschaftswachstum gehört das Land weiter zu den ärmsten Südostasiens. Doch zwischen Armut und Traumata entstehen auch Hoffnungsschimmer.
Ein Land mit schwerer Vergangenheit
Die Khmer gehören zu den ältesten Völkern Südostasiens. Ihr reiches kulturelles Erbe prägt das Land bis heute. Doch der Vietnamkrieg, der Bürgerkrieg und das Regime der Roten Khmer forderten fast zwei Millionen Menschenleben und hinterließen tiefe Wunden: Landminen, tiefsitzende Traumata und wirtschaftliche Unsicherheit.
Wirtschaftswachstum erreicht nicht alle
Zwischen 2009 und 2019 erlebte Kambodscha ein starkes Wirtschaftswachstum, und die Armut ging statistisch zurück. Dennoch zählt das Land weiterhin zu den ärmsten in Südostasien. Rund 40 Prozent der Stadtbevölkerung leben in Slums. Tourismus, Textilindustrie und Bauwirtschaft haben einigen Menschen ein besseres Leben ermöglicht. Doch oft genügt ein einziger Schicksalsschlag – Krankheit, Jobverlust oder ein Unfall –, um ganze Familien wieder in tiefe Armut zu stürzen.
Tha zum Beispiel versucht, seine kranke Frau zu versorgen, während seine Kinder sich um Haushalt und jüngere Geschwister kümmern. Staatliche Unterstützung gibt es zwar, doch sie reicht meist nicht für Medikamente oder notwendige Behandlungen.
Auch Kanya kämpfte jahrelang mit schweren gesundheitlichen Problemen. Ein wachsender Tumor belastete sie lange Zeit, bis sie sich mit 40 schließlich auf den Weg nach Phnom Penh machte. Die Ärzte stellten fest, dass der Tumor gutartig war, doch die notwendige Operation war zu teuer. Kanya verließ das Krankenhaus und suchte ein günstigeres Gesundheitszentrum auf. Den dortigen Eingriff überlebte sie nicht.
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„Staatliche Unterstützung gibt es – doch für Medikamente oder notwendige Behandlungen reicht sie meist nicht.“
Landminen verletzen in Kambodscha weiterhin Kinder und Erwachsene. Prothesen und Rehabilitation sind lebenswichtig, doch für viele bleibt der Zugang dazu schwierig.
Kinder erhalten Zugang zu Bildung, Erwachsene erlernen neue Fähigkeiten, und Menschen in Krisen erfahren Unterstützung, damit Familien wie die von Tha schwierige Lebenslagen meistern können und Schicksale wie das von Kanya sich nicht wiederholen.
Landminen verletzen in Kambodscha weiterhin Kinder und Erwachsene. Prothesen und Rehabilitation sind lebenswichtig, doch für viele bleibt der Zugang dazu schwierig.
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