Tokios Schattenmenschen


Zwischen grellen Neonlichtern, modernen Einkaufszentren und geschäftigen Menschenmassen existiert ein Japan, das nicht auf Postkarten zu finden ist. Hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Leben voller Unsicherheit und sozialer Isolation.

In den kleinen Gassen Tokios, wo sich Dunkelheit mit Licht mischt, wandert Herr Kamiyama heimatlos umher. Das Schicksal hat ihn aus dem Norden in die Hauptstadt getrieben. Eines Tages findet er sich in einem Park wieder, in dem eine Gruppe Menschen hinter großen Töpfen steht, um ihm und anderen eine warme Mahlzeit anzubieten. Es ist eine Gruppe von Christen, so erfährt Herrn Kamiyama, die regelmäßig vor Ort ist, um Essen auszuteilen und Geschichten über Gottes Liebe und Hoffnung zu erzählen. In diesen Momenten spürt Herr Kamiyama, dass es Menschen gibt, die sich um andere kümmern, ohne Gegenleistung zu erwarten.

Wie in vielen anderen Metropolen der Welt ist Obdachlosigkeit auch in Japan ein Thema. Vordergründig auf vergleichsweise niedrigem Niveau, ist sie hier jedoch stärker ins Schattendasein verbannt als in anderen Ländern. Ein Grund dafür ist der hohe soziale Druck. Japaner bitten ungern um Hilfe und machen sich lieber so „unsichtbar“ wie möglich, um nicht „das Gesicht zu verlieren“. Ein weiterer Faktor für die scheinbar geringe Zahl der Obdachlosen ist die enge Definition der Regierung: Nur Personen, die im öffentlichen Raum schlafen, werden offiziell gezählt. Menschen, die in Internetcafés, Capsule Hotels oder Saunen übernachten, gelten formal nicht als obdachlos. Schätzungen zufolge lebt die Mehrheit dieser „versteckten Wohnungslosen“ völlig unbemerkt und taucht nie in offiziellen Statistiken auf.

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OMF ist eine internationale Gemeinschaft von 2.100 Mitarbeitenden mit einem Herz für Ostasien. Mit Partnern vor Ort engagiert sich die Organisation dafür, durch unterstützuende Projekte neue Perspektiven zu entfalten.

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„Wer in Internetcafés, Capsule Hotels oder Saunen übernachtet, gilt formal nicht als obdachlos.“

Barmherzigkeit ist eine Sprache, die jeder verstehen kann. Deswegen gehen Mitarbeitende der internationalen Organisation OMF in die Gassen und Parks von Tokio, um Menschen wie Herr Kamiyama in Würde zu begegnen. Sie leisten materielle wie emotionale Hilfe und tragen Licht in eine Schattenwelt. Dabei zählt jeder Beitrag, sei es ein Lächeln, ein warmes Essen oder ein offenes Ohr.

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